Der Sozialticker zu: Frühstück in armen Familien keine Selbstverständlichkeit

Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig (openPR) - Gerade um die Weihnachtszeit sollte man seinem Herz einmal einen Ruck geben und wenigstens an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht. Denn sehr oft muss man die Schuld für deren Situation eben nicht bei den Betroffenen suchen. Ob es nun um die Armut auf der ganzen Welt geht oder um die neu geschaffene Armut in Deutschland!

Nicht immer sind die Familien selbst schuld!

In Deutschland gibt es zwar viele Menschen, die einfach nur zu faul sind, arbeiten zu gehen aber man sollte diese Tatsache auf keinen Fall verallgemeinern. Meinungsmache in den Medien und falsche Interpretationen der offiziellen Statistiken durch unserer Politik, lassen aber erkennen, dass man einer Verallgemeinerung jegliche Unterstützung gibt. Schade dabei ist nur, dass viele Bürger offensichtlich nicht rechnen können. Nur allein die Meldungen der Tagespresse über Entlassungen im Gegensatz zu Arbeitsplatzschaffung sind so eindeutig, dass ein uns vorgetragener Aufschwung sehr fraglich ist und der Realität widersprechen muss.

Einige Stimmen werden bereits laut, dass man endlich aktiv werden müsse und sogar ein kostenloses Frühstück in Schulen anbieten wolle. Ein sehr guter Vorschlag aber können wir wirklich die Probleme durch kostenloses Frühstück ändern? Was soll passieren, wenn man nun auch feststellt, dass die Bekleidung und die benötigte Schulausstattung von armen Familien unzureichend ist?

Immer werden Vorschläge gemacht, die nur einen Bruchteil der Armut beseitigen werden aber man setzt sich einfach nicht dafür ein, dass die Grundlagen der Armut bekämpft werden! Ein sehr wichtiger Punkt wäre z.B. auch die Anrechnungsfreiheit des so genannten Kindergeldes, was ja seinen ursprünglichen Sinn als Kindergeld schon lange verloren hat.
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