Der Sozialticker zu: Euch geht es noch zu gut

Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig (openPR) - Es gibt wirklich sehr viele Ungerechtigkeiten in unserem Land. Arbeitslose werden verhöhnt, werden drangsaliert und schikaniert. Dies sind Tatsachen die man nicht übersehen darf. Kinder (besonders Arbeitsloser) werden immer mehr benachteiligt, ja sogar entwürdigt.

Jeder normal denkende Mensch würde jetzt erwarten, dass man gemeinsam versucht, sich gegen diese unwürdige Behandlung zu wehren. Doch was passiert wirklich? Nichts! Und setzen wir die Anzahl der Betroffenen in das Verhältnis zu den Teilnehmern an Widerstandsbewegungen (Demonstrationen), dann sind wir unter 0,0….% ! Eine sehr traurige Entwicklung.

Anfangs gedacht, dass es die Angst sei, die die Menschen veranlasst, sich nicht an den Demos und Einzelaktionen zu beteiligen. Doch jetzt ist offensichtlich klar, dass man einfach nicht will! Angst scheidet somit definitiv aus. Ignoranz wird z.Z. sehr groß geschrieben. Nicht nur bei der derzeitigen Politik, sondern auch bei den betroffenen Menschen. Das Wort “SOLIDARITÄT” existiert offenbar gar nicht mehr. Nur ein Bruchteil von Betroffenen helfen sich gegenseitig und versuchen krampfhaft etwas auf die Beine zu stellen. Doch egal wie gut eine Aktion organisiert wird, es sind immer nur sehr wenige Teilnehmer zugegen.

Und wieder kann man das Beispiel der Loveparade nennen. Millionen kommen zur Parade nach Berlin und feiern. Warum ist so etwas nicht auch bei den Demos möglich ? Warum nicht ? Geht es den Betroffenen doch noch zu gut oder liegen die Gründe weit ab?

Jeder ist sich selbst der Nächste!

Ganz einfach, weil das Interesse zur eigenen Lage nicht mehr da ist. Gründe wie: “Habe kein Geld, habe kein Auto” und “ach wir ändern ja doch nichts”, können nur Schutzbehauptungen sein, mehr nicht. Rechnet man doch nur ganz allein die Menschen zusammen, die im Internet und dessen Foren um Hilfe bitten - nur diese User - da wird man feststellen, dass es sehr viele User sind und keine kleinen Gruppen. Wo sind diese User, wenn es um echte Aktionen der eigenen Betroffenheit geht ? Wo ? Es soll überall geholfen werden, aber selbst einmal eine Mail schreiben, eine Petition mitzeichnen oder sich an Aktionen beteiligen, ist wohl offenbar schon wieder zu viel !

Fazit: …. es wird gewartet auf die Verteilung von Essenmarken.
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